Sarah Elena Müller (geb. 1990 in Affoltern am Albis[1]) ist eine multimediale Schweizer Autorin, Künstlerin und Musikerin. Sie arbeitet spartenübergreifend und interdisziplinär in Literatur, Musik, Virtual Reality, Hörspiel und Performance. 2023 erschien ihr Debütroman Bild ohne Mädchen und wurde für den Schweizer Buchpreis nominiert.[2] Sie lebt in Bern.
Sarah Elena Müller ist in Amden aufgewachsen. Sie studierte freie Kunst an der Hochschule der Künste Bern und an der F+F Schule für Kunst und Mediendesign. Ihre erste Erzählung, Fucking God, erschien 2015 beim Verlag Büro für Problem. Gemeinsam mit der Sängerin Milena Krstić formierte sie als Ghostwriterin und Musikerin das Spoken-Pop-Duo Cruise Ship Misery, das 2019 sein Debütalbum Urteil veröffentlichte.[3][4] 2021 erschien die Mundart-Kolumnensammlung Culturestress – Endziit isch immer scho inbegriffe beim Verlag Der gesunde Menschenversand. 2023 publizierte Sarah Elena Müller beim Limmat Verlag ihren Debütroman Bild ohne Mädchen. Von 2019 bis 2023 leitete sie das Virtual-Reality-Projekt Meine Sprache und ich – eine Annäherung an Ilse Aichingers Sprachkritik.[5] 2019 gründete Sarah Elena Müller gemeinsam mit Katja Brunner, Anaïs Meier, Gianna Molinari, Michelle Steinbeck, Tabea Steiner und Julia Weber das feministische Autorinnen-Kollektiv RAUF. 2024 las Sarah Elena Müller auf Einladung von Thomas Strässle beim Ingeborg Bachmann-Preis ihren Text Wen ich hier seinetwegen vor mir selbst rette.[6] Seit 2024 arbeitet sie als Junior Research Assistant im SNF-Forschungsprojekt Autofiktion & Bewusstsein am Institut Praktiken und Theorien der Künste an der Hochschule der Künste Bern – Berner Fachhochschule mit.[7]
Quelle: Wikipedia